Hilfe & KontaktMarketplaceCommunityDEENDEENEntdeckenLösungenBranchenGesundheitswesenÖffentlicher SektorWissenschaft & ForschungAutomotiveMedienunternehmenEinzelhandelAnwendungsfälleKünstliche IntelligenzHigh Performance ComputingBig Data & AnalyticsInternet of ThingsDisaster RecoveryData StorageKomplettlösungenCloud-Lösungen TelekomCloud-Lösungen PartnerSwiss T Cloud PublicReferenzkundenProdukteCloud ServicesRoadmapRelease NotesLeistungsbeschreibungZertifikate und TestateCloud as a ServiceBeratung & MigrationManaged ServicesVorteileSicherheit/DSGVOSouveränitätNachhaltigkeitOpenStackMarktführerBusiness NavigatorPreisePreismodelleComputing & ContainerSpeicherNetzwerkDatenbank & AnalyseSicherheitManagement & ApplikationPreisrechnerRessourcenPartnerCIRCLE PartnerTECH PartnerPartner werdenAcademyTrainings & ZertifizierungenCommunityStudien und WhitepaperWebinareBusiness NavigatorMarketplaceApps entdeckenSeller werdenNewsBlogMessen & EventsErfolgsgeschichtenSupportExperten-SupportKI-ChatbotShared ResponsibilityRichtlinien für Sicherheitstests (Penetrationstests)T Cloud Public AppTools zur SelbsthilfeErste SchritteTutorialStatus DashboardWechsel des DatenverarbeitungsdienstesFAQTechnische DokumentationHilfe & KontaktMarketplaceCommunity

 Schnell & Zuverlässig:

Support kontaktieren 

Jetzt starten und 250 € Startguthaben sichern
EntdeckenLösungenBranchenAnwendungsfälleKomplettlösungenSwiss T Cloud PublicReferenzkundenProdukteCloud ServicesCloud as a ServiceVorteileBusiness NavigatorPreisePreismodellePreisrechnerRessourcenPartnerAcademyMarketplaceNewsSupportExperten-SupportTools zur SelbsthilfeTechnische Dokumentation
  • Schnell & Zuverlässig:
  • Support kontaktieren 
Jetzt starten und 250 € Startguthaben sichern

Europäische Cloud-Alternativen zu den US-Hyperscalern

von Redaktion (aktualisiert)
Visualisierung einer Cloud über einer digital dargestellten Europakarte mit leuchtenden Netzwerken und Datenströmen, sinnbildlich für europäische Cloud-Infrastruktur und Datenvernetzung.
Cloud-Technologie für Europa – sicher, vernetzt und leistungsstark.
 

In diesem Artikel lesen Sie,

  • warum Unternehmen zunehmend nach europäischen Cloud-Alternativen zu US-Hyperscalern suchen und welche Rolle digitale Souveränität dabei spielt, 
  • welche Vorteile, aber auch welche Grenzen europäische Cloud-Angebote gegenüber US-Hyperscalern aufweisen und 
  • welche Clouds der unabhängige iX-Report untersucht und wie die T Cloud Public im Vergleich abschneidet. 


Cloud Computing gehört heute zu den wichtigsten Grundlagen der digitalen Transformation. Anwendungen werden schneller bereitgestellt, neue Geschäftsmodelle lassen sich flexibler umsetzen und IT-Ressourcen können bedarfsgerecht skaliert werden. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen an Cloud-Infrastrukturen in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neben Leistung, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit gewinnen Themen wie digitale Souveränität, Datenschutz, Compliance und Resilienz kontinuierlich an Bedeutung. 

Viele Unternehmen hinterfragen deshalb ihre bisherige Cloud-Strategie. Sie suchen nicht zwingend nach einem vollständigen Ersatz für die großen US-amerikanischen Hyperscaler, sondern nach einer ausgewogenen Architektur, die Innovation mit Kontrolle verbindet. Europäische Alternativen zu Hyperscalern rücken dabei stärker in den Fokus – insbesondere dann, wenn sensible Daten verarbeitet werden, regulatorische Vorgaben erfüllt werden müssen oder Unternehmen ihre technologische Abhängigkeit reduzieren möchten. 

Der Markt hat sich entsprechend weiterentwickelt. Neben den internationalen Angeboten von AWS, Microsoft Azure und Google Cloud stehen heute leistungsfähige europäische Cloud-Alternativen zur Verfügung, die moderne Public-Cloud-Dienste, offene Technologien und hohe Sicherheitsstandards miteinander verbinden. Gleichzeitig stellt sich für viele Unternehmen die Frage: Was zeichnet eine europäische Cloud eigentlich aus – und in welchen Szenarien ist sie eine echte Alternative? 

Orientierung bietet unter anderem der 2025 veröffentlichte iX-Report Public Cloud aus Europa. Die unabhängige Studie von Söldner Consult vergleicht acht europäische Alternativen zu US-Hyperscalern anhand praxisrelevanter Kriterien – von der technischen Infrastruktur über Managementfunktionen bis hin zu Sicherheitsmerkmalen und Automatisierung. Der Report liefert Unternehmen wertvolle Anhaltspunkte, ersetzt jedoch nicht die individuelle Bewertung der eigenen Anforderungen. Genau dabei soll dieser Beitrag unterstützen. 

 

Was zeichnet eine europäische Cloud aus?

Der Begriff wird häufig verwendet, ist aber nicht eindeutig definiert. Manche verbinden ihn mit Rechenzentren innerhalb der EU, andere mit einem europäischen Betreiber oder mit dem Thema digitale Souveränität. Tatsächlich umfasst er mehrere Aspekte, die Unternehmen bei ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:  

  • Welchem Rechtsraum unterliegt der Betreiber?
  • Wo werden Daten verarbeitet und gespeichert?
  • Wer hat administrativen Zugriff auf Systeme?
  • Welche Sicherheits- und Compliance-Nachweise liegen vor?
  • Wie offen ist die zugrunde liegende Technologie?

Je nach Branche können diese Kriterien unterschiedlich gewichtet werden. Für ein international tätiges Handelsunternehmen stehen möglicherweise Skalierbarkeit und globale Präsenz im Vordergrund, während Banken, Versicherungen oder Behörden vor allem regulatorische Anforderungen erfüllen müssen. 

Grafik aus dem Bitkom Cloud-Report 2025 zeigt: 97 % der Firmen achten auf das Herkunftsland von Cloud-Anbietern. Deutschland und EU sind klar favorisiert.
Laut Bitkom Cloud-Report 2025 spielt das Herkunftsland für 97 Prozent der Unternehmen eine Rolle bei der Auswahl – Anbieter aus Deutschland und EU sind klar favorisiert.
 
 

Europäischer Anbieter oder nur Rechenzentrumsstandort?

Ein häufiger Irrtum besteht darin, Rechenzentren in Europa mit einer europäischen Cloud gleichzusetzen. Viele internationale Clouds betreiben heute Server und Rechenzentren in Deutschland oder anderen EU-Mitgliedstaaten. Dadurch lassen sich kurze Latenzzeiten erreichen und Anforderungen an die Datenresidenz erfüllen. Der physische Standort allein beantwortet jedoch noch nicht alle Fragen rund um Datenschutz und Compliance. Unternehmen betrachten heute zunehmend auch die Betreiberstruktur einer Cloud. Relevant sind beispielsweise: 

  • der Unternehmenssitz des Betreibers 
  • der geltende Rechtsraum 
  • organisatorische Zuständigkeiten 
  • Support- und Betriebsprozesse 
  • mögliche gesetzliche Herausgabeansprüche 

Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren entscheidet darüber, ob eine Cloud aus Sicht eines Unternehmens tatsächlich als passende Lösung wahrgenommen wird. 

Was unterscheidet eine europäische von einer souveränen Cloud?

Nicht jede europäische Cloud-Alternative ist automatisch eine souveräne Cloud. Während sich der Begriff “europäische Cloud” zunächst auf Betreiber und Rechtsraum bezieht, geht digitale Souveränität deutlich weiter. Sie beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, dauerhaft die Kontrolle über seine Daten, Anwendungen und digitalen Prozesse zu behalten. Dazu gehören unter anderem:  

  • transparente Betriebsprozesse 
  • nachvollziehbare Zugriffsrechte 
  • offene Schnittstellen 
  • portable Anwendungen 
  • sowie die Möglichkeit, Workloads bei Bedarf zu übertragen 

Gerade vor dem Hintergrund des EU AI Act, der DSGVO sowie neuer regulatorischer Vorgaben gewinnt diese Betrachtung zunehmend an Bedeutung. Unternehmen möchten nicht nur gesetzeskonform arbeiten, sondern ihre digitale Infrastruktur langfristig flexibel gestalten. 

 

Warum suchen Unternehmen Alternativen zu Hyperscalern?

Die großen Hyperscaler haben den weltweiten Cloud-Markt entscheidend geprägt. Ihre globalen Plattformen bieten eine enorme Bandbreite an Cloud-Services, eine hohe Innovationsgeschwindigkeit und weltweit verfügbare Infrastruktur. Gleichzeitig beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit der Frage, wie sich technologische Abhängigkeiten reduzieren lassen. Dabei geht es weniger um eine grundsätzliche Entscheidung gegen internationale Cloud-Angebote als vielmehr um eine ausgewogene Cloud-Strategie, die europäische Alternativen zu US-Hyperscalern inkludiert. 

Marktdominanz und Abhängigkeit von wenigen Anbietern

Der Markt für Public Cloud wächst auch 2026 weiter dynamisch. So sieht Morder Intelligence beispielsweise ein Marktwachstum von ca. 15 Prozent für den deutschen Markt, von 56, 5 Mrd (2025) auf 65 Mrd US-Dollar (2026). Dennoch konzentriert sich ein großer Teil des weltweiten Angebots weiterhin auf wenige Unternehmen. Vor allem AWS, Microsoft Azure und Google Cloud dominieren den globalen Markt für Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS). Im europäischen Markt stehen sie für etwa 70 Prozent des Marktes. Diese Entwicklung hat Innovationen beschleunigt und Cloud Computing für Unternehmen aller Größen zugänglich gemacht. Gleichzeitig entsteht dadurch ein Oligopol. Viele Unternehmen möchten ihre digitale Infrastruktur deshalb breiter aufstellen und Alternativen schaffen, um technologische Risiken besser zu verteilen. 

Rechtsraum, Datenzugriffe und geopolitische Risiken

Neben wirtschaftlichen Überlegungen gewinnen rechtliche und geopolitische Aspekte zunehmend an Bedeutung. Internationale Entwicklungen haben gezeigt, dass sich regulatorische Rahmenbedingungen verändern können. Unternehmen müssen deshalb nicht nur heutige Anforderungen erfüllen, sondern ihre Cloud-Strategie langfristig absichern. Besonders Unternehmen aus regulierten Branchen achten darauf,  

  • wo sensible Daten verarbeitet werden, 
  • welche Gesetze gelten, 
  • welche Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff erhalten könnten, 
  • und welche Nachweise Cloud-Betreiber hinsichtlich Datenschutz und Informationssicherheit erbringen. 

Die Diskussion um digitale Souveränität wird dadurch zunehmend zu einer strategischen Managemententscheidung und nicht mehr ausschließlich zu einer IT-Frage. 

Vendor Lock-in und eingeschränkte Wechselmöglichkeiten

Ein weiterer Aspekt betrifft die technische Abhängigkeit von einzelnen Angeboten. Viele moderne Anwendungen nutzen spezialisierte Plattformdienste, proprietäre APIs oder eng integrierte Managed Services. Diese ermöglichen zwar eine schnelle Entwicklung neuer Lösungen, erschweren jedoch häufig einen späteren Plattformwechsel. Deshalb gewinnen offene Technologien weiter an Bedeutung. Kubernetes, OpenStack oder standardisierte APIs erleichtern es Unternehmen, Anwendungen zwischen verschiedenen Cloud-Umgebungen zu migrieren. Virtuelle Server, Storage, Netzwerke und Datenbanken lassen sich dadurch flexibler betreiben und bestehende Investitionen besser schützen.

 

Welche Vorteile bieten europäische Cloud-Alternativen?

Die Attraktivität europäischer Cloud-Alternativen ergibt sich nicht allein aus ihrer Herkunft. Entscheidend sind vielmehr ihre technischen Eigenschaften, transparente Betreiberstrukturen und ihre Ausrichtung auf die lokalen Anforderungen an Datenschutz und Compliance. Für viele Unternehmen geht es deshalb nicht um ein “Entweder-oder” zwischen internationalen und EU-Clouds, sondern um die Frage, welche Plattformen für welchen Anwendungsfall den größten Mehrwert bieten.

Rechts- und Betreiberstrukturen

Viele Unternehmen bevorzugen Clouds, deren Betreiber vollständig dem EU-Rechtsraum unterliegen. Dadurch lassen sich Verantwortlichkeiten leichter nachvollziehen und Compliance-Anforderungen einfacher bewerten. Gerade für Organisationen mit sensiblen Informationen schafft dies zusätzliche Transparenz und Vertrauen. Hinzu kommt, dass EU-Betreiber regulatorische Entwicklungen häufig frühzeitig in ihre Angebote integrieren und ihre Dienste konsequent an den kontinentalen Anforderungen ausrichten. 

Offene Technologien und bessere Portabilität

Ein wesentlicher Vorteil vieler regionaler Angebote liegt im Einsatz offener Technologien. Cloud-Lösungen auf Basis von OpenStack und Kubernetes unterstützen standardisierte Schnittstellen und reduzieren technische Abhängigkeiten. Anwendungen bleiben dadurch portabler und können bei Bedarf einfacher migriert werden. Für Unternehmen bedeutet dies mehr Flexibilität bei der Weiterentwicklung ihrer IT-Landschaft und eine geringere Gefahr eines Vendor Lock-ins. Auch moderne Managed Services entwickeln sich in diesem Umfeld kontinuierlich weiter und stehen heute für zahlreiche Unternehmensanwendungen zur Verfügung. 

Compliance und nachvollziehbare Nachweise

Regulatorische Anforderungen nehmen kontinuierlich zu. Neben der DSGVO gewinnen auch NIS2, DORA und der EU AI Act an Bedeutung. Unternehmen erwarten deshalb umfassende Sicherheitskonzepte sowie nachvollziehbare Zertifizierungen und Audit-Nachweise. Standards wie ISO 27001 oder BSI C5 helfen dabei, die Einhaltung dieser Anforderungen transparent nachzuweisen und Vertrauen gegenüber Kunden sowie Aufsichtsbehörden zu schaffen.

Regionaler Support und regionale Serviceorganisation

Ein häufig unterschätzter Vorteil lokaler Angebote ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und Serviceorganisation. Lokale Ansprechpartner, deutschsprachiger Support und kurze Kommunikationswege erleichtern insbesondere komplexe Transformations- und Migrationsprojekte. Gerade bei geschäftskritischen Anwendungen kann eine regionale Betreuung entscheidend dazu beitragen, Projekte schneller umzusetzen und Risiken frühzeitig zu erkennen. 

 

Wann sind europäische Clouds eine Alternative zu US-Hyperscalern?

Die Entscheidung für eine Cloud hängt immer von den konkreten Anforderungen eines Unternehmens ab. Weder internationale Hyperscaler noch europäische Cloud-Alternativen sind grundsätzlich die bessere Wahl. In der Praxis setzen sich zunehmend differenzierte Strategien durch, die verschiedene Angebote miteinander kombinieren. 

Geeignete Workloads für einen vollständigen Wechsel

Viele klassische Unternehmensanwendungen lassen sich heute mithilfe virtueller Maschinen sowie Objekt- und Block-Storage problemlos auf jedweder Public Cloud betreiben. Dazu zählen beispielsweise: 

  • Container-Plattformen 
  • Datenbanken 
  • Web- und Fachanwendungen 
  • Entwicklungs- und Testumgebungen 
  • KI-Workloads

Auch moderne Plattformdienste sind inzwischen in einem Umfang verfügbar, der für viele Unternehmen sämtliche geschäftskritischen Anforderungen abdeckt. Besonders Organisationen mit hohen Compliance-Anforderungen profitieren häufig von einer europäischen Cloud-Strategie. 

Grenzen bei Spezialdiensten und globaler Reichweite

Internationale Hyperscaler verfügen in einigen Bereichen weiterhin über Vorteile. Dazu gehören beispielsweise sehr spezialisierte KI-Dienste, globale Content-Delivery-Netzwerke oder einzelne Plattformservices mit weltweiter Verfügbarkeit. Unternehmen sollten deshalb genau prüfen, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden und welche Workloads auf einer europäischen Cloud wirtschaftlich und technisch sinnvoll betrieben werden können. 

Europäische Cloud als Teil einer Multi-Cloud-Strategie

Viele Unternehmen entscheiden sich heute bewusst gegen eine ausschließliche Bindung an einen einzelnen Cloud-Anbieter. Stattdessen kombinieren sie verschiedene Public Clouds, um die jeweiligen Stärken der Plattformen optimal zu nutzen. Europäische Alternativen zu Hyperscalern können dabei beispielsweise geschäftskritische Anwendungen, sensible Daten oder regulierte Workloads verarbeiten, während spezialisierte KI-Dienste oder globale Plattformservices weiterhin auf internationalen Hyperscalern betrieben werden. Eine Multi-Cloud-Strategie erhöht die Flexibilität, reduziert Abhängigkeiten und ermöglicht es Unternehmen, technologische Innovation und digitale Souveränität miteinander zu verbinden. 

Kombination mit einer Hybrid Cloud

Nicht jede Anwendung muss unmittelbar in eine Public Cloud migriert werden. Viele Unternehmen verfolgen daher einen Hybrid-Cloud-Ansatz, bei dem bestehende Rechenzentren mit einer Public Cloud kombiniert werden. Besonders Anwendungen mit hohen Anforderungen an Latenz, Datenschutz oder regulatorische Vorgaben verbleiben häufig zunächst in der eigenen Infrastruktur, während neue digitale Services oder zusätzliche Rechenkapazitäten flexibel aus der Cloud bezogen werden. Eine europäische Cloud bietet sich dabei als Brücke zwischen bestehenden IT-Landschaften und modernen Cloud-Architekturen an und ermöglicht eine schrittweise, risikoarme Transformation. 

 

Europäische Clouds im iX-Vergleich

Die Frage nach geeigneten Cloud-Angeboten beschäftigt inzwischen viele Unternehmen. Dabei geht es nicht nur um technische Leistung, sondern auch darum, welche Lösung zu den individuellen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Compliance, Flexibilität und digitaler Souveränität passt. Eine wichtige Orientierung bietet der im Mai 2025 veröffentlichte iX-Report Public Cloud aus Europa. Die unabhängige Untersuchung von Söldner Consult analysiert verschiedene Cloud-Angebote und bewertet deren Funktionsumfang anhand praxisnaher Kriterien.

Untersuchte Plattformen und Methodik 

Für den Vergleich wurden acht europäische Cloud-Angebote betrachtet:  

  • Exoscale 
  • Hetzner 
  • IONOS 
  • OVHcloud 
  • plusserver 
  • Scaleway 
  • STACKIT 
  • T Cloud Public 

Die Untersuchung betrachtet nicht nur einzelne technische Funktionen, sondern die gesamte Leistungsfähigkeit einer Public Cloud. Bewertet wurden unter anderem: 

  • verfügbare Infrastruktur-Services 
  • virtuelle Server und Storage-Angebote 
  • Netzwerkfunktionen 
  • Sicherheitsmerkmale 
  • Management- und Automatisierungsmöglichkeiten 
  • verfügbare Schnittstellen 
  • sowie die Unterstützung moderner Entwicklungsumgebungen 

Gerade diese ganzheitliche Betrachtung ist für Unternehmen entscheidend. Eine Cloud muss heute weit mehr leisten, als lediglich Rechenleistung und Speicher bereitzustellen. Moderne Anwendungen benötigen skalierbare Plattformdienste, Container-Unterstützung mit Kubernetes, Automatisierung und eine einfache Integration in bestehende IT-Landschaften. 

Ergebnisse des Plattformvergleichs

Der Vergleich zeigt: Europäische Clouds haben sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Sie bieten heute eine breite Auswahl an Cloud-Diensten und können zahlreiche typische Unternehmensanforderungen abdecken. Gleichzeitig unterscheiden sich die Angebote teilweise deutlich. Während einzelne Angebote beispielsweise besondere Stärken bei bestimmten Infrastrukturkomponenten oder Preismodellen besitzen, unterscheiden sich andere hinsichtlich Serviceumfang, Automatisierung oder Sicherheitsfunktionen. Für Unternehmen bedeutet dies: Es gibt nicht die eine beste europäische Cloud. Entscheidend ist, welche Plattform die Anforderungen des jeweiligen Anwendungsfalls am besten erfüllt. Der iX-Report bietet deshalb vor allem eine wertvolle Orientierung. Er unterstützt Unternehmen dabei, die verfügbaren Optionen strukturiert zu vergleichen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. 

Public-Cloud-Anbieter aus Europa

Exoscale

Hetzner

IONOS

T Cloud Public

OVHcloud

plusserver

Scaleway

STACKIT

Firmensitz

Schweiz

Deutschland

Deutschland

Deutschland

Frankreich

Deutschland

Frankreich

Deutschland

Verfügbar-keitszonen

 

 

 

 

 

 

 

 

VM-Autoscaling

 

 

 

 

 

 

 

 

Object Storage

 

 

 

 

 

 

 

 

File Storage

 

 

 

 

 

 

 

 

Virtual Private Cloud (VPC)

 

 

 

 

 

 

 

 

Peering zwischen VPCs

 

 

 

 

 

 

 

 

Managed VPN

 

 

 

 

 

 

 

 

dedizierte private Netzwerk-verbindung

 

 

 

 

 

 

 

 

Transit-Gateway

 

 

 

 

 

 

 

 

Managed NAT

 

 

 

 

 

 

 

 

Managed Load Balancer

 

 

 

 

 

 

 

 

DNS

 

 

 

 

 

 

 

 

SSL Certificate Management

 

 

 

 

 

 

 

 

Terraform

 

 

 

 

 

 

 

 

Serverless Computing

 

 

 

 

 

 

 

 

Managed Kubernetes

 

 

 

 

 

 

 

 

Managed Datenbanken

 

 

 

 

 

 

 

 

Metrics/
Logs

  

  

  

  

  

  

  

  

Backup-Service

 

 

 

 

 

 

 

 

Verschlüssel-ung mit Customer-managed Keys (CMK)

 

 

 

 

 

 

 

 

Import externer Identities (z. B. aus Microsoft AD)/SSO

 

 

 

 

 

 

 

 

BSI-C5-Zertifizierung

 

 

Typ I

Typ II

 

Typ II

 

Typ I


Funktionale Vielfalt: Europäische Public-Cloud-Anbieter im Vergleich – die T Cloud Public punktet mit einem breiten Leistungsspektrum und BSI-C5-Zertifizierung (Typ II). 

 
Ansicht Deckblatt iX-Report

iX-Report: Public Cloud aus Europa

Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Markt europäischer Cloud-Anbieter. Erfahren Sie, welche Funktionen und Anforderungen eine Public Cloud erfüllen sollte – und wie die einzelnen Anbieter im Vergleich abschneiden. Laden Sie den iX-Report jetzt hier herunter.

Hier können Sie den iX-Report herunterladen
 
 

Wie schneidet die T Cloud Public im Vergleich ab? 

Die Ergebnisse des iX-Vergleichs zeigen, dass die T Cloud Public ein besonders breites Leistungsspektrum innerhalb der untersuchten europäischen Cloud-Angebote bietet. Dabei ist wichtig, zwischen unabhängigen Testergebnissen und ergänzenden Produkteigenschaften zu unterscheiden: Der iX-Report bewertet die funktionalen Möglichkeiten der Plattform. Weitere Merkmale wie Betriebsmodell, Zertifizierungen und technologische Grundlage ergänzen diese Einordnung. 

Ergebnis des iX-Funktionsvergleichs 

Im iX-Funktionsvergleich erreicht die T Cloud Public eine umfassende Abdeckung der untersuchten Kriterien. Sie unterstützt zentrale Anforderungen moderner Cloud-Nutzung – von virtuellen Maschinen über Storage und Netzwerke bis hin zu Management- und Automatisierungsfunktionen. Damit eignet sie sich für Unternehmen, die eine leistungsfähige Public Cloud "made in Europe" suchen. Besonders relevant ist dabei der breite Funktionsumfang. Unternehmen können unterschiedliche Workloads betreiben, ohne für zentrale Anforderungen auf zusätzliche Dienste ausweichen zu müssen. 

Betriebsmodell und Datenstandorte

Die T Cloud Public wird in deutschen, niederländischen und Schweizer Rechenzentren betrieben und richtet sich insbesondere an Unternehmen, die hohe Anforderungen an Datenschutz, Compliance und digitale Souveränität stellen. Für viele Organisationen ist nicht nur der Standort der Daten relevant, sondern auch die Betreiberstruktur und die Betriebsprozesse. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Cloud-Nutzung mit hohen Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit zu verbinden. 

OpenStack und offene technologische Grundlage

Die T Cloud Public basiert auf OpenStack und bietet damit auf eine offene technologische Grundlage. Das bietet Unternehmen wichtige Vorteile:  

  • bessere Portabilität von Anwendungen 
  • geringere Abhängigkeiten von einzelnen Technologien 
  • Nutzung standardisierter Schnittstellen 
  • einfachere Integration in bestehende IT-Umgebungen 

Zusammen mit Technologien wie Kubernetes lassen sich moderne Cloud-Architekturen flexibel umsetzen. Unternehmen können Container-basierte Anwendungen entwickeln, betreiben und skalieren, ohne an proprietäre Plattformmechanismen gebunden zu sein. 

Sicherheit, Zertifizierungen und Nachweise

Für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Compliance sind nachvollziehbare Nachweise ein entscheidendes Auswahlkriterium. Die T Cloud Public verfügt über umfangreiche Sicherheitsmechanismen und Zertifizierungen, darunter unter anderem BSI C5 Typ II. Dadurch erhalten Unternehmen eine belastbare Grundlage für den Einsatz in regulierten Bereichen. Gerade öffentliche Organisationen sowie Unternehmen aus sensiblen Branchen benötigen Angebote, deren Sicherheitsniveau transparent dokumentiert werden kann. 

Geeignete Einsatzszenarien 

Die T Cloud Public eignet sich insbesondere für Unternehmen, die:  

  • eine Ergänzung oder europäische Alternative zu Hyperscalern suchen 
  • sensible Anwendungen und Daten innerhalb eines europäischen Betriebsmodells verarbeiten möchten 
  • Vendor Lock-in reduzieren wollen 
  • offene Technologien bevorzugen 
  • eine Grundlage für moderne KI- und Datenanwendungen benötigen 

Dabei kann sie sowohl Bestandteil einer vollständigen Cloud-Migration als auch einer Hybrid- oder Multi-Cloud-Strategie sein. 

Lernen Sie die T Cloud Public kennen
 
 

Wie wählen Unternehmen eine europäische Cloud aus?

Die Auswahl sollte nicht allein anhand einzelner Funktionen oder des Preises erfolgen. Entscheidend ist die langfristige Passung zwischen Technologie, Geschäftsanforderungen und strategischen Zielen. 

Anforderungen an Workloads, Daten und Souveränität definieren

Am Anfang steht die Analyse der eigenen Anforderungen: 

  • Welche Anwendungen sollen in die Cloud migriert werden? 
  • Welche Daten müssen besonders geschützt werden? 
  • Welche regulatorischen Anforderungen gelten? 
  • Welche Rolle spielen digitale Souveränität und Datenkontrolle? 

Nicht jede Anwendung benötigt dieselbe Sicherheits- oder Compliance-Stufe. Eine klare Klassifizierung hilft dabei, geeignete Cloud-Modelle zu definieren. 

Technische Eignung und Integrationsfähigkeit prüfen

Eine Plattform muss zur bestehenden IT-Landschaft passen. Wichtige Kriterien sind:

  • unterstützte Betriebssysteme
  • APIs und Schnittstellen
  • Container-Unterstützun
  • Kubernetes-Fähigkeiten
  • Datenbank-Services
  • Automatisierungsmöglichkeiten
  • vorhandene Managed Services

Auch die Frage nach der Portabilität sollte frühzeitig berücksichtigt werden. Offene Technologien helfen dabei, zukünftige Wechselmöglichkeiten zu erhalten.

Anbieterstruktur, Sicherheit und Compliance bewerten

Neben technischen Eigenschaften sollten Unternehmen die Struktur des jeweiligen Anbieters prüfen. Wichtige Fragen sind:  

  • Wo sitzt der Betreiber? 
  • Welchem Rechtsraum unterliegt die Cloud? 
  • Welche Zertifizierungen liegen vor? 
  • Wie werden Zugriffe geregelt? 
  • Welche Sicherheitsprozesse sind etabliert? 

Gerade bei sensiblen Daten entscheidet nicht nur die technische Leistung, sondern auch die organisatorische Vertrauenswürdigkeit. 

Gesamtkosten und Wechselmöglichkeiten vergleichen

Die wirtschaftliche Bewertung einer Cloud geht über reine Betriebskosten hinaus. Unternehmen sollten berücksichtigen:  

  • Migrationsaufwand 
  • Administrationskosten 
  • Schulungsbedarf 
  • langfristige Skalierung 
  • mögliche Wechselkosten 

Starke Abhängigkeiten können ein vermeintlich günstiges Angebot langfristig verteuern. 

Proof of Concept

Vor einer umfassenden Migration empfiehlt sich ein Proof of Concept. Dabei können Unternehmen prüfen:  

  • ob Anwendungen technisch kompatibel sind
  • wie sich Performance und Betrieb verhalten
  • welche Anpassungen erforderlich sind
  • wie gut die Zusammenarbeit funktioniert

Ein strukturierter Test reduziert Risiken und schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage. 

 

Häufige Fragen zu europäischen Cloud-Alternativen

Was versteht man unter einer europäischen Cloud?

Der Betreiber und das Betriebsmodell sind auf europäische Anforderungen ausgerichtet. Neben dem Standort der Rechenzentren spielen insbesondere Rechtsraum, Betreiberstruktur, Datenschutz und Kontrolle über Daten eine wichtige Rolle.

Was unterscheidet eine europäische von einer souveränen Cloud? 

Eine europäische Cloud beschreibt vor allem die geografische und organisatorische Zuordnung. Eine souveräne Cloud geht weiter und ermöglicht Unternehmen, Kontrolle über Daten, Anwendungen und digitale Prozesse zu behalten.

Für welche Workloads sind europäische Cloud-Anbieter eine Alternative?

Sie eignen sich für zahlreiche Unternehmensanwendungen – beispielsweise virtuelle Server, Datenbanken, Storage, Webanwendungen, Entwicklungsumgebungen oder KI-Anwendungen. Besonders relevant sind sie für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Compliance und digitale Unabhängigkeit.

Welche Grenzen können europäische Cloud-Angebote haben?

Hyperscaler verfügen über ein reiches Portfolio spezialisierter Dienste, eine globale Infrastruktur oder umfangreiche proprietäre Plattformservices. Unternehmen sollten deshalb ihre Anforderungen analysieren und entscheiden, welche Workloads auf welcher Plattform am besten aufgehoben sind.

Betrifft der US CLOUD Act auch Daten in europäischen Rechenzentren?

Der Standort eines Rechenzentrums allein entscheidet nicht darüber, welche gesetzlichen Regelungen relevant sind. Entscheidend sind unter anderem die Betreiberstruktur und der geltende Rechtsraum. Unternehmen sollten diese Faktoren bei der Auswahl einer Cloud berücksichtigen.

Wie lässt sich ein Vendor Lock-in reduzieren?

Vendor Lock-in lässt sich unter anderem durch offene Technologien, standardisierte Schnittstellen, Container-Technologien wie Kubernetes und portable Anwendungen reduzieren. Auch eine bewusste Multi-Cloud-Strategie kann dazu beitragen, Abhängigkeiten zu begrenzen.

Ist ein vollständiger Wechsel von US-Hyperscalern notwendig?

Nein. Viele Unternehmen kombinieren heute unterschiedliche Clouds. Eine Hybrid-Cloud- oder Multi-Cloud-Architektur ermöglicht es, verschiedene Stärken zu nutzen: Lokale Angebote für sensible oder regulierte Workloads und internationale Plattformen für globale Dienste.

Welche Zertifizierungen und Nachweise sind relevant?

Je nach Branche können unterschiedliche Nachweise relevant sein. Häufig spielen unter anderem ISO 27001, BSI C5, DSGVO-Konformität sowie branchenspezifische Anforderungen eine wichtige Rolle.

 

Fazit: Europäische Clouds schaffen neue strategische Optionen

Die Diskussion um europäische Cloud-Alternativen ist längst keine reine Standortfrage mehr. Unternehmen suchen nach Lösungen, die Innovation, Skalierbarkeit und Sicherheit mit mehr Kontrolle über Daten und digitale Abhängigkeiten verbinden. Europäische Clouds bieten heute leistungsfähige Alternativen für viele Einsatzbereiche. Entscheidend ist nicht ein pauschaler Wechsel weg von Hyperscalern, sondern eine Strategie, die technische Anforderungen, regulatorische Vorgaben und langfristige Unternehmensziele miteinander verbindet. Der iX-Vergleich zeigt, dass europäische Cloud-Angebote inzwischen ein breites Leistungsspektrum erreicht haben. Für Unternehmen entsteht damit eine größere Auswahl – und die Möglichkeit, ihre Cloud-Strategie souveräner und flexibler zu gestalten.


Diese Inhalte könnten Sie auch interessieren
 

Den Gipfel im Blick: Führende Public-Cloud-Anbieter im deutschen Markt. Ein Überblick über die ISG Provider Lens™ Multi Public Cloud Services 2024.

ISG Provider Lens: T Cloud Public erneut Leader im deutschen Markt

Die T Cloud Public überzeugt erneut: Im aktuellen ISG-Marktreport 2024 wird sie als führende europäische Public Cloud ausgezeichnet.

 
Tablet zeigt Titelbild des neuen Forrester WAVE™-Report, der Orientierung im europäischen Cloud-Markt gibt.

Forrester WAVE™: T Cloud Public spitze in Europa

Der neue Forrester WAVE™-Report gibt Orientierung im europäischen Cloud-Markt. Unser Blogbeitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

 
Eine Frau und ein Mann mit einem Laptop in einem Rechenzentrum

Cloud Services

Die T Cloud Public bietet effiziente & performante Cloud Services für Ihr Unternehmen in den Bereichen IaaS, Computing, Netzwerk, Storage Datenbanklösungen,  Container Service, Big Data und KI-Angebote.

Die T Cloud Public Community

Hier treffen sich Nutzer, Entwickler und Product Owner um sich zu helfen, auszutauschen und zu diskutieren.

Jetzt entdecken  

Kostenfreie Experten-Hotline

Unsere zertifizierten Cloud-Experten stehen Ihnen mit persönlichem Service zur Seite.

0800 3304477 (aus Deutschland)

+800 33044770 (aus dem Ausland)

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche

E-Mail schreiben

Unser Kunden-Service steht Ihnen per E-Mail-Support kostenlos zur Verfügung.

E-Mail schreiben 

AIssistant Cloudia

Unsere KI-gestützte Suche hilft bei Ihrem Cloud-Anliegen.