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Cloud-Kosten unter Druck? Warum Souveränität bei T-Systems kein Aufpreis ist

von Redaktion
Person analysiert Cloud-Kosten und Geschäftsdaten auf einem Tablet mit Diagrammen und KPI-Dashboards in einer modernen Büroumgebung
Viele Unternehmen kämpfen aktuell mit steigenden Kosten im VMware-Umfeld.
 

In diesem Artikel lesen Sie,

  • welche Herausforderungen bei steigenden Cloud‑Kosten entstehen,
  • wieso für die T Cloud Public Souveränität kein Premium-Feature ist
  • und wie Unternehmen mit der T Cloud Public Kosten sparen können.

Ein Interview mit Christine Knackfuß-Nikolic, Chief Sovereignty Officer, T-Systems

Die Preise für Cloud-Services steigen – und das nicht nur punktuell. Neben geopolitischen Entwicklungen und steigenden Anforderungen an digitale Souveränität treiben auch höhere Hardwarekosten die Preise nach oben. 

Für Unternehmen stellt sich zunehmend die Frage: Wie lassen sich Kosten stabil halten, ohne auf Performance und Compliance zu verzichten?

 

Frau Knackfuß-Nikolic, viele Cloud-Anbieter erhöhen derzeit ihre Preise. Was steckt hinter dieser Entwicklung?

Wir sehen aktuell mehrere Faktoren, die zusammenkommen. Zum einen steigen die Anforderungen rund um Datenschutz, Compliance und digitale Souveränität – das erhöht den Aufwand für Anbieter. Zum anderen – und das wird oft unterschätzt – haben sich auch die Kosten für Hardware deutlich erhöht. Neue Chip-Generationen, Lieferketten, Energiepreise und Investitionen in leistungsfähigere Rechenzentren treiben die Infrastrukturkosten nach oben.

Viele Anbieter geben diese Kosten direkt an ihre Kunden weiter. Deshalb sehen wir aktuell Preisanpassungen bei vielen europäischen Cloud-Providern. Und auch internationale Hyperscaler verlangen für souveräne Cloud-Varianten teils deutliche Aufschläge.

Für Unternehmen bedeutet das oft: steigende Rechnungen bei gleichzeitig geringerer Planbarkeit.

Wie positioniert sich T Cloud Public in diesem Umfeld?

Wir gehen bewusst einen anderen Weg. Für uns ist Souveränität kein Premium-Feature, sondern ein grundlegender Bestandteil unseres Angebots.

Das heißt: Unsere Kunden zahlen keinen Aufpreis für europäische Datenhaltung oder Compliance. Und obwohl auch wir natürlich mit steigenden Hardwarekosten konfrontiert sind, setzen wir gezielt auf Effizienzgewinne, um diese nicht einfach weiterzugeben.

Mit der T Cloud Public – vielen noch als Open Telekom Cloud bekannt – bieten wir eine Kombination aus Kosteneffizienz, Performance und „Sovereignty by design".

Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden eine führende europäische Hyperscaler-Alternative mit einem der leistungsstärksten Feature-Portfolios im Markt – und dem klaren Ziel, bis Ende des Jahres eine vollständige Core-Feature-Parität mit internationalen Hyperscalern zu erreichen.

Viele Unternehmen kämpfen aktuell mit steigenden Kosten im VMware-Umfeld. Beobachten Sie, dass sich Kunden verstärkt nach Alternativen umsehen und auch auf T-Systems zukommen?

Wir sehen tatsächlich eine sehr deutliche Bewegung im Markt. Viele Unternehmen sind mit unerwarteten Preissteigerungen im VMware-Umfeld konfrontiert und suchen aktiv nach wirtschaftlich tragfähigen Alternativen. Entsprechend nehmen auch die Anfragen bei uns spürbar zu. Kunden wollen verstehen, wie sie ihre bestehenden Workloads kosteneffizient und ohne große Reibungsverluste in eine andere Umgebung überführen können.

Mit der T Cloud Public bieten wir hier eine attraktive Option: eine offene, auf Standards basierende Cloud-Plattform, die es ermöglicht, Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig Kosten besser zu kontrollieren.

Besonders wichtig ist dabei, dass wir nicht nur die Infrastruktur bereitstellen, sondern unsere Kunden auch aktiv bei der Transformation begleiten – von der Analyse über die Migration bis hin zum Betrieb. So schaffen wir eine echte Alternative, die wirtschaftlich sinnvoll ist und gleichzeitig den steigenden Anforderungen an Souveränität und Compliance gerecht wird.

Können Sie konkrete Beispiele nennen, wie Unternehmen mit der T Cloud Public Kosten sparen können?

Sehr gerne. Wir investieren gezielt in Technologien, die unseren Kunden helfen, die steigenden Infrastrukturkosten zu kompensieren:

Flexible CPUs und neue Intel-Generation

Seit Mitte 2025 bieten wir flexible Flavors an, mit denen sich Computing-Kosten um 30 bis 40 Prozent reduzieren lassen.

Zusätzlich haben wir die neueste Intel Xeon Generation eingeführt. 

Diese bringt so große Performancegewinne, dass sich Kosten um bis zu 50 Prozent senken lassen – trotz steigender Hardwarepreise im Hintergrund. In Kombination mit unseren 3-Jahres-Reserved-Modellen kommen noch einmal über 40 Prozent Rabatt hinzu.

Wichtig ist: Diese Modelle sind dauerhaft verfügbar und nicht nur kurzfristige Aktionen.

Bleibt es bei diesen Maßnahmen oder planen Sie weitere Optimierungen?

Wir entwickeln unser Angebot kontinuierlich weiter – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Infrastrukturkosten. So planen wir bereits für das zweite Quartal 2026 die Einführung der nächsten Generation flexibler CPUs (x2), die zusätzliche Effizienzpotenziale erschließt.

Darüber hinaus haben wir kürzlich Reserved Object Storage eingeführt. Damit ermöglichen wir es Unternehmen, Backup-Szenarien – auch für Hyperscaler-Workloads – effizienter und zugleich souverän umzusetzen. Das ist für viele Kunden ein erster, pragmatischer Schritt in Richtung mehr digitaler Souveränität und gleichzeitig höherer Resilienz.

Beide Weiterentwicklungen zielen darauf ab, unseren Kunden langfristige Einsparpotenziale im zweistelligen Prozentbereich zu bieten – transparent, planbar und ohne versteckte Bedingungen.

Gibt es darüber hinaus zeitlich begrenzte Angebote?

Ja, 2026 ist für uns ein besonderes Jahr: Die T Cloud Public feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Dazu haben wir eine Aktion aufgelegt: 10 Prozent Rabatt auf 10 ausgewählte Services für 10 Monate. Dazu gehören unter anderem:

  • Serverless Computing
  • Sicherheitsservices
  • Scalable File Service (NAS)

Damit wollen wir Kunden gezielt den Einstieg in moderne und gleichzeitig kosteneffiziente Cloud-Architekturen erleichtern.

Was bedeutet das alles für Unternehmen in der Praxis?

Im Kern geht es um drei Dinge:

  1. Planbarkeit – keine unerwarteten Preissprünge, trotz steigender Markt- und Hardwarekosten
  2. Effizienz – kontinuierliche Optimierung der Kostenbasis
  3. Souveränität – ohne Zusatzkosten integriert

Unsere Kunden bekommen eine stabile Grundlage für Wachstum – mit Enterprise-Performance, einem breiten Service-Portfolio und persönlichem Support.

Zum Abschluss: Für wen lohnt sich ein Blick auf die T Cloud Public besonders?

Für alle Unternehmen, die ihre Cloud-Kosten aktiv steuern wollen – gerade in einem Umfeld steigender Hardware- und Infrastrukturpreise. Es lohnt sich, Alternativen zu prüfen, die nicht einfach Kosten weitergeben, sondern echte Effizienzgewinne schaffen.

Ein besonderer Vorteil: Souveränität und Compliance sind bei der T Cloud Public von Anfang an integraler Bestandteil – ohne zusätzliche Aufschläge oder komplexe Zusatzoptionen. Unternehmen erhalten somit „all inclusive" eine Lösung, die regulatorische Anforderungen erfüllt und gleichzeitig wirtschaftlich bleibt.

Und für Neueinsteiger haben wir noch einen zusätzlichen Anreiz: Mit einem 250-€-Voucher kann die T Cloud Public unverbindlich getestet werden.

Business-Portrait der freundlich lächelnden Dr. Christine Knackfuß-Nikolic
Dr. Christine Knackfuß-Nikolic ist Chief Sovereignty Officer von T-Systems 
 

Fazit

Steigende Hardwarekosten und neue Anforderungen treiben die Preise im Cloud-Markt nach oben. T-Systems setzt bewusst dagegen: mit Effizienz, langfristiger Preisstabilität und Souveränität ohne Aufpreis.

Ein Ansatz, der Unternehmen hilft, Kosten im Griff zu behalten – ohne Kompromisse bei Leistung oder Compliance.


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