MarketplaceCommunityDEENDEENEntdeckenProdukteCloud ServicesRoadmapRelease NotesLeistungsbeschreibungZertifikate und TestateManaged ServicesVorteileSicherheit/DSGVOSouveränitätNachhaltigkeitOpenStackMarktführerBusiness NavigatorPreisePreismodelleComputing & ContainerSpeicherNetzwerkDatenbank & AnalyseSicherheitManagement & ApplikationPreisrechnerBranchenGesundheitswesenÖffentlicher SektorWissenschaft & ForschungAutomotiveMedienunternehmenEinzelhandelAnwendungsfälleKünstliche IntelligenzHigh Performance ComputingBig Data & AnalyticsInternet of ThingsDisaster RecoveryData StorageKomplettlösungenCloud-Lösungen TelekomCloud-Lösungen PartnerSwiss T Cloud PublicReferenzkundenPartnerCIRCLE PartnerTECH PartnerPartner werdenAcademyTrainings & ZertifizierungenEssentials TrainingFundamentals TrainingPractitioner Online-TrainingArchitect TrainingZertifizierungenCommunityCommunity BlogsCommunity EventsBibliothekStudien und WhitepaperWebinareBusiness NavigatorMarketplaceSupportExperten-SupportKI-ChatbotShared ResponsibilityRichtlinien für Sicherheitstests (Penetrationstests)T Cloud Public AppTools zur SelbsthilfeErste SchritteTutorialStatus DashboardWechsel des DatenverarbeitungsdienstesFAQTechnische DokumentationNewsBlogMessen & EventsFachartikelPodcastMarketplaceCommunity

0800 3304477 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche

Support kontaktieren 

Jetzt starten und 250 € Startguthaben sichern
EntdeckenProdukteCloud ServicesManaged ServicesVorteileBusiness NavigatorPreisePreismodellePreisrechnerBranchenAnwendungsfälleKomplettlösungenSwiss T Cloud PublicReferenzkundenPartnerCIRCLE PartnerTECH PartnerPartner werdenAcademyTrainings & ZertifizierungenCommunityBibliothekBusiness NavigatorMarketplaceSupportExperten-SupportTools zur SelbsthilfeTechnische DokumentationNewsBlogMessen & EventsFachartikelPodcast
  • 0800 330447724 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche
  • Support kontaktieren 
Jetzt starten und 250 € Startguthaben sichern

Souveräne KI-Cloud für Europa

von Redaktion
Nahaufnahme von Händen auf einer Laptop-Tastatur. Darüber sind grafische Elemente mit der Aufschrift „AI“, Schaltkreise und Datenströme eingeblendet, die eine moderne Cloud-Architektur und AI-Anwendungen in der Cloud symbolisieren.
Moderne KI-Clouds verbinden Anwendungen, Daten und Workloads effizient über mehrere Schichten. 
 

In diesem Artikel lesen Sie, 

  • warum eine einzige Cloud-Plattform für produktive KI meist nicht ausreicht – und welche Architektur stattdessen überzeugt,
  • wie General-Purpose-Cloud und GPU-Cloud im konkreten Kundenszenario zusammenspielen und Kosteneinsparungen erzielen
  • und welche fünf Anforderungen eine souveräne KI-Cloud erfüllen muss.


Die strategische Vorgabe in vielen Unternehmen ist eindeutig: Künstliche Intelligenz (KI) soll Prozesse automatisieren, Innovation beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern. So weit, so gut. Wie immer beginnt die eigentliche Herausforderung aber jenseits der Strategie: bei der Umsetzung. 

 

KI-Cloud statt Insellösungen: Warum moderne KI neue Architekturen erfordert 

Denn moderne KI-Anwendungen stellen völlig andere Anforderungen an die IT als klassische Unternehmenssoftware. Sie benötigen nicht nur Daten, Integrationen und sichere Betriebsplattformen, sondern auch enorme Rechenleistung für Training, Fine-Tuning und Inference von Modellen. Damit rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich eine leistungsfähige KI-Cloud aufbauen, die flexibel, wirtschaftlich und gleichzeitig souverän ist? 

Für viele europäische Unternehmen lautet die Antwort nicht „eine größere Cloud“, sondern eine Architektur, die unterschiedliche Aufgaben gezielt auf spezialisierten Plattformen ausführt. Eine moderne KI-Cloud besteht heute aus mehreren Schichten, die Anwendungen, Daten und KI-Workloads automatisiert und effizient miteinander verbinden.

Was ist eine Künstliche-Intelligenz-Cloud? 

Bevor wir unterschiedliche Architekturen betrachten, lohnt sich ein Blick auf die Grundlagen. Was genau ist eigentlich eine Künstliche-Intelligenz-Cloud? 

Der Begriff beschreibt die Verbindung von Cloud Computing und künstlicher Intelligenz. Anstatt KI-Modelle auf eigener Infrastruktur zu betreiben, nutzen Unternehmen Cloud-Ressourcen für Entwicklung, Training und Betrieb von KI-Anwendungen. Sie nutzen also das Cloud-Betriebsmodell, um KI einzusetzen. Eine KI-Cloud stellt die dafür notwendigen Rechen-, Speicher- und Plattformdienste flexibel bereit. Unternehmen können dadurch KI-Projekte schneller umsetzen, ohne zunächst hohe Investitionen in eigene Hardware tätigen zu müssen (die klassische Pro-Cloud-Argumentation). 

Gleichzeitig haben sich die Anforderungen weiterentwickelt. Während frühe KI-Projekte häufig auf einzelne Anwendungsfälle beschränkt waren, sollen heutige KI-Lösungen ganze Geschäftsprozesse unterstützen. Damit steigen die Anforderungen an Skalierbarkeit, Sicherheit und Governance. 

 

Warum moderne Unternehmen mehr als eine klassische AI-Cloud benötigen

Illustration eines zentralen AI-Symbols, das über Linien mit mehreren Knoten verbunden ist. Zwei Personen sowie Symbole für Sicherheit, Suche und Anwendungen stehen für AI in der Cloud, Cloud-Architektur und digitale Souveränität.

Viele Diskussionen rund um KI konzentrieren sich auf GPUs und Rechenleistung. In der Praxis besteht eine KI-Anwendung jedoch aus deutlich mehr Komponenten. Neben dem eigentlichen KI-Modell müssen Unternehmen Anwendungen entwickeln, Daten integrieren, Benutzeroberflächen bereitstellen, Sicherheitsrichtlinien umsetzen und Geschäftsprozesse orchestrieren – und das mit hoher Automatisierung. 

Eine moderne AI-Cloud muss daher unterschiedliche Anforderungen erfüllen: 

  • Unternehmensdaten sicher bereitstellen
  • Anwendungen und APIs betreiben
  • Agenten und Automatisierung orchestrieren
  • KI-Modelle trainieren und ausführen
  • Compliance- und Governance-Vorgaben erfüllen

Theoretisch lässt sich alles auf einer einzigen Plattform betreiben. In der Praxis ist jedoch häufig eine Arbeitsteilung sinnvoller. Unterschiedliche Workloads profitieren von unterschiedlichen Infrastrukturen – ein Prinzip, das aus klassischen IT-Architekturen bekannt ist, in denen Datenbanken, Anwendungen und Speicherplattformen ebenfalls getrennt und jeweils für ihre Aufgaben optimiert betrieben werden. 

 

Die zwei Ebenen einer modernen KI-Plattform

Viele Unternehmen trennen heute bewusst zwischen Plattformen für Anwendungen und Daten sowie spezialisierten Infrastrukturen für GPU-intensive KI-Workloads. Damit entsteht eine zweilagige Architektur auf zwei verschiedenen Plattformen. 

 

Die Plattform für Anwendungen und Daten

Auf der ersten Ebene laufen die klassischen Unternehmensanwendungen. Hier werden Daten verarbeitet, APIs bereitgestellt, Geschäftsprozesse orchestriert und Benutzeroberflächen betrieben. Diese Umgebung muss flexibel, skalierbar und wirtschaftlich sein. Sie bildet die Grundlage für Workflows, Agentic AI, Enterprise Search, intelligente Assistenten und datengetriebene Geschäftsprozesse. 

Eine General-Purpose-Cloud kann in dieser Architektur die Rolle einer souveränen KI-Plattform für Anwendungen, Daten und Integration übernehmen. Sie stellt auch GPU-Ressourcen bereit – etwa NVIDIA H100 (mit NVLink) – und eignet sich damit für Inferenz moderater Größenordnung und GPU-gestützte Anwendungsdienste neben den klassischen Workloads. 

 

Die GPU-Cloud für rechenintensive KI-Workloads 

Die zweite Ebene einer modernen KI-Architektur konzentriert sich auf die eigentliche KI-Verarbeitung. Hier laufen rechenintensive Workloads wie Modelltraining, Fine-Tuning, High-Performance-Inference, Simulationen oder GPU-basierte Analysen. Solche Aufgaben stellen völlig andere Anforderungen an Infrastruktur und Rechenleistung als klassische Unternehmensanwendungen. Sie benötigen hochperformante GPU-Cluster, schnelle Netzwerkverbindungen und eine Plattform, die für verteilte KI-Workloads optimiert ist. Diese Ressourcen werden typischerweise über eine spezialisierte GPU-Cloud bereitgestellt.

Moderne GPU-Cloud-Umgebungen bieten Zugriff auf aktuelle Datacenter-Beschleuniger der NVIDIA-Blackwell-Generation (z. B. B200) sowie auf weitere GPU-Klassen wie die RTX-Pro-6000-Serie. B200 eignen sich für das Training großer LLMs, die RTX Pro hat einen stärkeren Grafik-Fokus und passt gut für Omniverse- bzw. Digital-Twin-Szenarien. Gegenüber der Vorgängergeneration liefern sie ein Vielfaches an Tensor-Rechenleistung für KI-Workloads sowie deutlich schnellere Interconnects. Damit ermöglichen sie sowohl das Training großer Modelle als auch anspruchsvolle Inferenz- und Simulationsszenarien. Unternehmen profitieren dabei von einem professionellen GPU-Hosting, ohne selbst in teure Hardware investieren oder deren Betrieb sicherstellen zu müssen. 

Für Unternehmen, die KI im industriellen Maßstab einsetzen möchten, wird die GPU-Cloud damit zur zentralen Rechenplattform für alle Workloads, bei denen maximale Rechenleistung und umfassende Skalierbarkeit gefragt sind. In der Kombination bilden beide Umgebungen eine leistungsstarke KI-Cloud-Plattform, in der jede Komponente dort betrieben wird, wo sie technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten ist. 

 

Vier typische Einsatzszenarien für eine KI-Cloud 

1. Agentic AI und intelligente Unternehmensanwendungen

Agenten benötigen Zugriff auf Anwendungen, Datenquellen und Geschäftsprozesse. Während die Agentenlogik, APIs und Integrationsdienste auf der General-Purpose-Cloud laufen, kann die eigentliche Verarbeitung durch Sprachmodelle auf der Cloud für KI-Workloads erfolgen. Dadurch entsteht eine leistungsfähige KI-Cloud, die Unternehmensanwendungen und KI-Funktionen erstellt, verwaltet und nahtlos miteinander verbindet. 

2. Retrieval-Augmented Generation (RAG) 

Viele Unternehmen möchten ihre internen Wissensbestände für KI nutzbar machen. In diesem Szenario werden Dokumente, Datenbanken und Fachanwendungen über die General-Purpose-Cloud angebunden. Die rechenintensiven Schritte – das Erzeugen der Embeddings und die Verarbeitung durch Large Language Models – erfolgen auf der leistungsfähigeren GPU-Cloud, während die eigentliche Vektorsuche je nach Volumen auf beiden Ebenen laufen kann. So entsteht eine KI-Plattform, die aktuelle Unternehmensdaten sicher für KI-Anwendungen verfügbar macht. 

3. Fine-Tuning eigener Modelle 

Standardmodelle reichen häufig nicht aus, um branchenspezifisches Wissen abzubilden. Beim Fine-Tuning werden bestehende Modelle mit eigenen Daten weiterentwickelt. Die Datenhaltung und Governance verbleiben in der Unternehmensumgebung, während die GPU-intensive Trainingsarbeit auf einer spezialisierten GPU-Cloud erfolgt. 

4. Training und industrielle KI 

Auch beim Training eigener Modelle können beide Plattformen kombiniert werden. Während die General-Purpose-Cloud die Grundlage für Datenmanagement, MLOps-Prozesse (Machine Learning Operations), Governance und die Aufbereitung von Trainingsdaten bildet, stellt die GPU-Cloud die für das Training benötigten leistungsfähigen GPU-Ressourcen bereit. Dieser Ansatz folgt einem bewährten Architekturprinzip: Jede Aufgabe läuft auf der Infrastruktur, die dafür optimiert ist. Hochpreisige GPU-Kapazitäten werden ausschließlich für rechenintensive KI-Workloads genutzt, während Datenmanagement, Orchestrierung und Betriebsprozesse auf einer kosteneffizienten Standardplattform verbleiben. Das verbessert nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern erleichtert auch die Skalierung und den Betrieb von KI-Anwendungen. 

 

Warum die Verbindung beider Plattformen entscheidend ist

Die größte Herausforderung moderner KI-Landschaften besteht häufig nicht im Betrieb einzelner Komponenten, sondern im Zusammenspiel verschiedener Plattformen. Sobald große Datenmengen zwischen unterschiedlichen Cloud-Umgebungen bewegt werden müssen, steigen Komplexität, Kosten und Sicherheitsanforderungen. Eine integrierte KI-Cloud-Plattform reduziert diese Herausforderungen erheblich. 

Die direkte Verbindung zwischen General-Purpose-Cloud und GPU-Cloud ermöglicht: 

  • nahtlosen Datenfluss zwischen Anwendungen und KI-Modellen
  • konsistente Sicherheits- und Governance-Richtlinien
  • geringe Latenzen bei datenintensiven KI-Prozessen
  • transparente Kostenstrukturen
  • eine gemeinsame Betriebs- und Managementumgebung

Anstatt Daten über verschiedene Anbietergrenzen hinweg zu verschieben, bleiben Anwendungen, Daten und KI-Komponenten Teil eines abgestimmten Gesamtsystems. 

 

General-Purpose-Cloud plus GPU-Cloud am Beispiel der T Cloud 

Unter dem Mantel der T Cloud bietet die Deutsche Telekom mit der T Cloud Public und der Industrial AI Cloud eine passende Kombination von General-Purpose-Cloud und GPU-Cloud. Als flexible KI-Cloud kann sie eine breite Palette von KI-Workloads bedienen, sowohl temporäre als auch kontinuierliche.

In einem konkreten Kundenszenario übernimmt die T Cloud Public das Pre-Processing großer Datenmengen (1 PB Daten im Object Storage). Ein reduzierter Datensatz (etwa 400 TB) geht zum Training auf die Industrial AI Cloud in den dortigen High-Performance Storage. Nach der Verarbeitung wird das Ergebnis in die T Cloud Public zurückgespielt. Dieses hybride Setup setzt die beiden Clouds passend ein und optimiert die Kosten.

Leistungsfähiges Netzwerk für Cloud-Kopplung nötig 

Klar ist: Für die Kopplung der beiden Clouds braucht es eine leistungsfähige Netzwerk-Verbindung. Die Industrial AI Cloud stellt dafür ein Site-to-Site VPN mit maximal 2x400 Gbit/s bereit. Dies ist bereits im Angebot inkludiert. Das Site-to-Site VPN nutzt für den IP-Transit den Backbone der Deutschen Telekom und damit eine der performantesten in Deutschland verfügbaren Netzwerk-Anbindungen. Eine weitere Möglichkeit für eine leistungsfähige Kopplung der Industrial AI Cloud und anderer General-Purpose Clouds bietet die Multi-Cloud Connectivity Platform (MCCP).

 

Souveränität als Architekturprinzip

Neben Leistung und Skalierbarkeit gewinnt für europäische Unternehmen ein weiterer Faktor an Bedeutung: digitale Souveränität. KI-Systeme greifen zunehmend auf geschäftskritische Daten, Prozesse und Entscheidungen zu. Entsprechend steigen die Anforderungen an Transparenz, Kontrolle und regulatorische Konformität. 

  • Kontrolle: Unternehmen behalten die Hoheit über Datenströme, Zugriffe sowie KI-Prozesse und können diese überwachen. Anbieter haben keine impliziten Eingriffsrechte.
  • Resilienz: Der Betrieb bleibt auch bei externen Störungen handlungsfähig und reduziert Abhängigkeiten von einzelnen globalen Plattformanbietern.
  • Transparenz: Datenverarbeitung und Modellverhalten bleiben nachvollziehbar.
  • Portabilität: Daten und Konfigurationen erlauben einen Plattformwechsel und minimieren den Lock-in.
  • Compliance: Infrastruktur und Betriebsmodelle erfüllen europäische Vorgaben, Daten verbleiben in europäischen Rechtsräumen, und Nachweise lassen sich eigenständig erbringen.

Gerade für regulierte Branchen wird dies zunehmend zur Voraussetzung für den produktiven Einsatz von KI. 

 

Fazit: Die KI-Cloud der nächsten Generation

Der Erfolg von KI hängt nicht allein von der Qualität der Modelle ab. Entscheidend ist die Architektur, in die diese Modelle eingebettet werden. Während klassische Cloud-Plattformen Anwendungen, Daten und Integrationen bereitstellen, benötigen KI-Workloads häufig spezialisierte GPU-Infrastrukturen. Die Kombination aus T Cloud Public und Industrial AI Cloud verbindet beide Welten zu einer integrierten KI-Cloud, die Leistung, Skalierbarkeit und Souveränität effizient miteinander vereint. So entsteht eine zukunftsfähige AI-Cloud für Unternehmen, die Anwendungen erstellen, Daten nutzen und künstliche Intelligenz im industriellen Maßstab einsetzen möchten – ohne Kompromisse bei Kontrolle, Sicherheit oder Innovationsgeschwindigkeit. 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Was ist der Unterschied zwischen einer General-Purpose-Cloud und einer GPU-Cloud?

Eine General-Purpose-Cloud ist auf den breiten Betrieb von Anwendungen, Daten und Integrationen ausgelegt – flexibel und wirtschaftlich. Eine GPU-Cloud ist auf rechenintensive KI-Workloads wie Training, Fine-Tuning und High-Performance-Inference spezialisiert und stellt dafür hochperformante GPU-Cluster mit schnellen Interconnects bereit. 

Brauche ich wirklich beide Plattformen? 

Nicht zwingend für jedes Projekt. Bei einzelnen, kleineren Anwendungsfällen im Bereich generativer KI kann eine Plattform genügen. Sobald jedoch produktive, komplexe KI im größeren Maßstab betrieben wird – mit eigenem Training, Fine-Tuning oder hohem Inferenzvolumen – zahlt sich die Arbeitsteilung wirtschaftlich und technisch aus. 

Was passiert mit Latenz und Kosten, wenn Daten zwischen beiden Plattformen bewegt werden? 

Das ist die zentrale Herausforderung hybrider KI-Architekturen. Entscheidend ist eine direkte, performante Kopplung beider Plattformen. So bleiben Latenzen im Rahmen und Kostenstrukturen transparent. Anwender sollten den Netzwerkaspekt und dessen Kosten gleich vom Start weg mit dem/n Cloud-Provider(n) klären, beispielsweise auch verhandeln, dass Outbound-Kosten von der General-Purpose Cloud in die GPU Cloud kostenfrei bleiben.

Ist eine KI-Cloud aus mehreren Plattformen überhaupt souverän? 

Ja – Souveränität hängt nicht von der Anzahl der Plattformen ab, sondern davon, dass Daten in europäischen Rechtsräumen verbleiben, Betriebsmodelle europäische Compliance-Anforderungen erfüllen und die Kontrolle über Datenströme beim Unternehmen liegt. Eine integrierte, einheitlich und im Idealfall automatisch gemanagte Architektur kann das auch über zwei Plattformen hinweg gewährleisten.

Welche GPUs kommen zum Einsatz? 

Das hängt vom Workload ab. Für anspruchsvolles Training und High-Performance-Inference werden aktuelle Datacenter-Beschleuniger der NVIDIA-Blackwell-Generation eingesetzt; für andere Szenarien stehen weitere GPU-Klassen zur Verfügung. Die konkrete Auswahl richtet sich nach Modellgröße, Durchsatz- und Budgetanforderungen.

Wie vermeide ich Anbieterabhängigkeit (Lock-in)? 

Durch offene Schnittstellen, portable Daten- und Modellformate sowie eine Architektur, in der Anwendungen und Daten nicht an proprietäre Dienste eines einzelnen Hyperscalers gebunden sind. Souveränität schließt die Fähigkeit ein, Workloads bei Bedarf zu migrieren. 

Für welche Unternehmen lohnt sich dieser Ansatz besonders? 

Vor allem für regulierte Branchen und Organisationen, die geschäftskritische Daten verarbeiten und KI produktiv im industriellen Maßstab erstellen und verwalten wollen – also überall dort, wo Leistung und Kontrolle gleichzeitig gefragt sind. 

 

 

Diese Inhalte könnten Sie auch interessieren
 

Die BWI Hackathon Pokale

BWI Hackathon nutzt souveräne GPU-Power mit NVIDIA H100 und L4

Beim BWI Data Analytics Hackathon entwickelten Teilnehmende KI-basierte Lösungen für die Bundeswehr und nutzten dafür die von der T Cloud Public bereitgestellte Plattform mit H100- und L4-GPUs.

 
Eine Platine mit Prozessor, darüber der Text s9 auf einer Wolke

Schneller und günstiger – General Purpose mit Intel® Xeon® 6900

Der Cloud-Report von ISG gibt einen Überblick über den europäischen Cloud-Markt und bewertet die T Cloud Public als Marktführer in Deutschland und der Schweiz sowie europaweit führend in puncto Souveränität.

 
Eine Illustration mit zwei Personen, Geld, Diagrammen und Messanzeige.

Cloud-Kostenoptimierung & FinOps

Cloud-Governance beginnt pragmatisch beim Kostencontrolling: FinOps optimiert nicht nur Cloud-Kosten, sondern etabliert zugleich wirksame Steuerungsmechanismen.

Die T Cloud Public Community

Hier treffen sich Nutzer, Entwickler und Product Owner um sich zu helfen, auszutauschen und zu diskutieren.

Jetzt entdecken  

Kostenfreie Experten-Hotline

Unsere zertifizierten Cloud-Experten stehen Ihnen mit persönlichem Service zur Seite.

 0800 3304477 (aus Deutschland)

 +800 33044770 (aus dem Ausland)

 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche

E-Mail schreiben

Unser Kunden-Service steht Ihnen per E-Mail-Support kostenlos zur Verfügung.

E-Mail schreiben 

AIssistant Cloudia

Unsere KI-gestützte Suche hilft bei Ihrem Cloud-Anliegen.